Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

L&D 2044 – Das Münchner Bildungsforum wirft einen Blick in die Zukunft

Kai Liebert, mittlerweile im Vorstand des Münchener Bildungsforums (MBF) angekommen, steht hier Rede und Antwort. Die ersten Fragen drehen sich noch um aktuelle Themen in Corporate Learning („Wie bewerten Sie den Reifegrad und die Relevanz von aktuellen KI-Tools in der betrieblichen Bildung?“, „Was genau ist eigentlich ein Learning Ecosystem?“).

Im zweiten Teil geht es dann um den Bildungsgipfel 2022, zu dem das MBF am 20./ 21. Oktober nach München einlädt. Kai Liebert erläutert die Idee des Bildungsgipfels, stellt die sechs Zukunfts-Labs vor, in denen die Teilnehmenden des Gipfels arbeiten werden, und schildert, wie man hofft, mit einem Manifest Impulse für die weitere Diskussion zu liefern. Spannend!

„Lernen in Unternehmen – und nicht nur da – verändert sich im Moment gerade fundamental. 24/7 werden auf digitale Lernangebote abgerufen, vergleichbar wie beim Audio- oder Videostreaming. COVID war da wie ein Katalysator. Es geht in Richtung von mehr Selbstverantwortung, mehr Selbstbestimmung, mehr Flexibilität, mehr Geschwindigkeit und generell um ‚Learning in the flow of work‘. Und da kann und wird es in bestimmten Situationen sein, dass eine zentrale Lernorganisation eher hinderlich als hilfreich ist. Das müssen wir L&D’ler erkennen, verstehen und auch aktiv mitgestalten, sonst können wir irgendwann keinen Wertbeitrag mehr leisten. …

Learning & Development muss heute eine Ideenschmiede weit über das Learning im engeren Sinn hinaus sein. Um die Innovationskraft im Unternehmen voranzubringen, kann es zum Beispiel auch relevant sein, gezielt Innovations- und Kulturprozesse zu unterstützen. Etwa mit einem Format wie einem Hackathon die Entwicklung eines neuen Produktes zu begleiten.“
eLearning Journal, Gespräch mit Kai Liebert, 7. Oktober 2022

Bildquelle: Münchener Bildungsforum

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