Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Erfahrungen und Empfehlungen zum Teamlernen

Wenn Matthias Wiencke hier von Teamlernen spricht, dann grenzt er es ganz bewusst von Formen des Peer-to-Peer-Lernens wie Working Out Loud oder lernOS ab. Er schreibt:

„Vorteile des Teamlernens sind, dass innerhalb eines Teams meist für mehr Kollegen ähnliche Themen relevant sind. Somit lassen sich recht einfach Lerngruppen bilden. Durch das gemeinsame Beschäftigen mit dem Lernen im Team entsteht eine gemeinsame Sicht auf die Priorität der Lernthemen. Die entwickelten Lernziele haben auch eine höhere Verbindlichkeit, da sie offen im Team geteilt werden und durch den sozialen Aspekt erhöht sich die Motivation der Lernenden. Als Zusatznutzen sich die Teamkultur positiv durch die gemeinsame Lernerfahrung verändern.“

Vor diesem Hintergrund stellt er uns einzelne Schritte des Teamlernens vor, die sich bewährt haben: vom initialen Team-Workshop, über das Learning Backlog, die Bildung von Lerngruppen, das Setzen von Lernzielen sowie die Definition der Lernaktivitäten. Selbstorganisiertes Lernen wird dabei großgeschrieben. Eine Retrospektive hilft den Lerngruppen, den nächsten Lernzyklus zu verbessern. Überhaupt zieht sich der Verweis auf agile Arbeitsmethoden wie ein roter Faden durch diesen lesenswerten Guide.

„Das Ziel ist kontinuierliches Lernen in der Organisation zu verankern. Ein organisierter Rahmen, wie der hier beschriebene, kann Teams dabei helfen Lernen Teil der Team-DNA werden zu lassen.“
Matthias Wiencke, LernXP: LernXplorer Podcast und Blog, 4. Oktober 2022

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