Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

2022 Workplace Learning Report

Okay, ich bin ein bisschen spät dran mit diesem Link, denn der jährliche Report von LinkedIn ist schon im April erschienen. Aber irgendwo tauchte in dieser Woche eine Referenz auf, und ich habe mich noch einmal durch die deutschsprachige Ausgabe geblättert. Kurz die Eckdaten: LinkedIn hat auch für die sechste Ausgabe dieses Reports wieder über 2.000 Personalentwickler:innen und Mitarbeitende befragt, hat interne Quellen (LinkedIn/ LinkedIn Learning) und externe Studien ausgewertet und daraus eine aktuelle Roadmap für die Personalentwicklung bzw. Learning & Development erstellt.

Der Report umfasst neben der Einleitung vier Kapitel: „Die Personalentwicklung im Wandel“, „Neue Herausforderungen erhöhen den Druck“, „Synergieeffekte in der Personalentwicklung“ und „Zukunftsorientierte Personalentwicklung“. Ich will jetzt nicht auf die Details der Studie eingehen. Sie unterstreicht (wie auch alle vorherigen Ausgaben) die Bedeutung der Weiterbildung und stellt sie in den aktuellen Zusammenhang von Digitalisierung, Pandemie und den damit verbundenen Transformationsprozessen. An einer Stelle wird zum Beispiel auf die steigende Bedeutung des „praxisnahen Lernens am Arbeitsplatz“ hingewiesen. An anderer Stelle fällt das wichtige Stichwort „Wohlbefinden“. Auch der Vermerk zur strategischen Notwendigkeit unternehmensweiter Datenbanken mit Kompetenzprofilen fehlt nicht. 

Hängengeblieben bin ich bei den Seiten (ab S. 25), die sich auf die Kompetenzen und Weiterbildung der Personalentwickler:innen selbst beziehen. Das folgende Modell stammt aus einer Studie von RedThread Research, die von LinkedIn zitiert wird:

 

Dazu heißt es im Report: „Basierend auf einer aktuellen Umfrage unter mehr als 300 Personalentwickler:innen identifizierte RedThread Research sieben Kategorien und 39 Kenntnisse, die in der Personalentwicklung künftig unverzichtbar sein dürften. Bedenkt man, dass Personalentwickler:innen eine zunehmend strategische Rolle einnehmen, überrascht es nicht, dass neben den typischen Tätigkeitsbereichen auch verschiedene neue Aufgabengebiete genannt werden.“ (S. 26)
LinkedIn Learning, April 2022 (pdf)

Nachtrag (29.07.2022): siehe auch „Linkedin Workplace Learning Report 2022“ (Christoph Meier, scil, 30.04.2022)

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