Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

DigComp 2.2: The Digital Competence Framework for Citizens – With new examples of knowledge, skills and attitudes

Es gibt viele Modelle und Konzepte zum Thema „digitale Kompetenzen“, aber der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen („European Digital Competence Framework for Citizens“, kurz „DigComp“) bildet für viele Projekte und Initiativen so etwas wie eine zentrale Anlaufstelle. Das letzte Update, „DigComp 2.1“, stammt aus dem Jahr 2017. Die aktuelle Version, noch vor Ostern veröffentlicht, „provides more than 250 new examples of knowledge, skills and attitudes that help citizens engage confidently, critically and safely with digital technologies, and new and emerging ones such as systems driven by artificial intelligence (AI)“.

Wer sich mit „digitalen Kompetenzen“ beschäftigt, wird hier fündig. Die Struktur aus fünf zentralen Kompetenzfeldern ist geblieben: Information and data literacy, communication and collaboration; digital content creation; safety; problem solving. Auf der nächsten Ebene liegen 21 Kompetenzen. Jede dieser Kompetenzen ist wiederum in acht Entwicklungsstufen beschrieben. Dazu kommen Beispiele („Examples of Knowledge, Skills and Attitudes“) und Use Cases.

In weiteren Kapiteln finden sich Referenzen zu den Materialien und Guidelines, die bis heute zum Thema in unzähligen Projekten entstanden sind. Kurz: Eine Fundgrube.
Riina Vuorikari, Stefano Kluzer und Yves Punie, Publications Office of the European Union, Luxembourg, 2022

 

Nachtrag (04.06.2022): Newsletter von Anja C. Wagner („Digcomp als Beispiel für Kästchendenken“, 29.05.2022)

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