Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Cohorts: The Latest eLearning Variant

Kurz vor einer Podcast-Aufnahme bin ich gestern gefragt worden, ob ich auch etwas über „cohort based learning“ sagen möchte. Ich war etwas überrascht. Der Begriff ist mir in den letzten Monaten zwar mehrmals begegnet, aber ich fand ihn irgendwie selbsterklärend und habe ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn wir uns die Entwicklung der Online-Kurse und -Plattformen in den letzten 15 Jahren anschauen, dann hat ja alles mit „cohort based learning“ begonnen. Denn die ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) hatten feste Kurs- bzw. Starttermine sowie Expert:innen und Teilnehmende, die miteinander kommunizierten. Dann, auf der Suche nach einem funktionierenden Geschäftsmodell, schien dieses Format zu aufwändig. Flexible, „on demand“-Konzepte schoben sich in den Vordergrund, didaktische Vorbehalte wurden kleingeredet. Inzwischen ist es selbstverständlich, dass für den Zugriff auf Online-Kurse und -Plattformen von Unternehmen und Nutzern gezahlt wird. Damit scheint auch „cohort based learning“ als ein weiteres Preismodell attraktiv zu werden.

Das jedenfalls ist meine Lesart der Entwicklung. Manno Notermans stellt in diesem Artikel den Trend etwas begeisterter als „the next generation in online education courses“ vor, „where interaction with the course creator and fellow students is a key component of the learning process“. Konkrete Beispiele fehlen leider. Dafür schreibt er Kursentwicklern folgende Vorteile ins Stammbuch:

„- Improved engagement
– Real-time active and collaborative learning
– Community-driven classrooms
– Increased rates of completion
– Skills-building outcomes
– Set start and end dates
– Accountability“
Manno Notermans, eLearning Industry, 31. März 2022

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