Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

The Future of ID in an AI World

Die Frage wiederholt sich: Wenn neue Technologien bestimmte Tätigkeiten viel besser als Menschen ausführen können, was machen dann die Menschen? Die Technologie, um die es hier geht, ist Künstliche Intelligenz (kurz: AI) und die Menschen sind Instructional Designer (kurz: ID). In ihrem Artikel malen die Autoren zuerst ein sehr (!) schönes Bild davon, wie mit Hilfe Künstlicher Intelligenz zukünftig automatisiert personalisierte Inhalte, Kurse und Aufgaben erstellt und bewertet werden können. Doch da Programme nur mit Inhalten arbeiten können, die schon da sind, muss „high quality content“ auch zukünftig von ExpertInnen erstellt werden. Hinzu kommt „high quality experience design“, also die Kontextualisierung von Lerninhalten und die Entwicklung ansprechender Lernerlebnisse. Auch da hat AI ihre Grenzen.

Kurz: AI wird zum Partner von Instructional Designern. „The goal is to have the AI do all the boring bits, basic knowledge and practice, and rather well through personalization, which allows humans to focus on the much more fun and vitally important part of the learning journey—moving from theory to practice and performance.“

Meine Anmerkung: Ich bin mir nicht sicher, ob es Instructional Designer in Zukunft überhaupt noch geben wird und ob man nicht spätestens mit der Ankunft von AI eine bessere Bezeichnung für die Menschen finden sollte, die andere bei der Entwicklung neuer Kompetenzen unterstützen.
Markus Bernhardt und Clark Quinn, Learning Solutions Magazine, 4. März 2022

Bildquelle: Markus Winkler (Unsplash)

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