Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Building A Company Skills Strategy: Harder (and More Important) Than It Looks

Josh Bersin schreibt im Moment schneller als ich lesen kann. Und immer Dinge, die einen Nerv treffen (zumindest bei mir). Hier hat er einige Ratschläge zusammengetragen, die Unternehmen beim Aufbau einer „Skill Strategy“ helfen sollen. Und „Skill Taxonomien“ sind nicht nur bei ihm gerade ein großes, wiederkehrendes Thema. Doch was heißt es eigentlich, wenn ein amerikanischer Experte von „Skills“ spricht? Kompetenzen? Fachkompetenzen? Themen?

Josh Bersin sieht hier selbst ein Problem, wenn er darauf hinweist, dass er in Unternehmen Skill-Taxonomien mit Einträgen wie “Oracle”, “SQL” und “Java” gesehen hat. Also grenzt er Skills von „Capabilities“ (Fähigkeiten) ab: „The solution to this is to add a “capability framework” on top of your skills. In our Global HR Capability Project we defined 90+ “business capabilities” for HR professionals, each of which requires many detailed skills.“

Hierzulande spricht man ja eher von Kompetenzmodellen und Kompetenzen. Kompetenzen in ihrer gebräuchlichen Lesart implizieren einen starken Subjekt-, Handlungs- und Praxisbezug, der in der Diskussion von „Skills“ und „Capabilities“ mal mehr, mal weniger stark zum Ausdruck kommt. Aber hier betrete ich jetzt dünnes Eis. Mit Blick auf die wachsende Popularität von MS Teams, LinkedIn Learning, Coursera, Udacity usw. werden wir uns wohl noch öfters mit „Skills“ auseinandersetzen müssen.
Josh Bersin, Blog, 4. Februar 2022   

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