Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Learning Design: ist das wichtig für die Erwachsenenbildung?

Wer sich mit dem Thema „Online-Lernen“ beschäftigt, wird auch dem Stichwort „Learning Design“ schon begegnet sein. Learning Design greift weiter als die klassische „Kursplanung“ oder das „Curriculum-Design“, aber auch als „Instructional Design“, das ja fast ausschließlich für die Gestaltung des Online-Lernens verwendet wird. Learning Designer, so Heike Kölln-Prisner, stellen die Bedürfnisse, Erfahrungen, Wünsche der Lernenden in den Mittelpunkt und haben dabei alle Komponenten einer Lernumgebung, analog wie digital, im Blick. Methoden wie Design Thinking helfen ihnen dabei, entsprechende Lernszenarien zu entwickeln.

Natürlich, so das Plädoyer von Heike Kölln-Prisner, würde die Perspektive des Learning Design auch der Erwachsenenbildung heute gut stehen. Gerade, wenn die Gestaltung hybrider Lernumgebungen mehr und mehr den Lernalltag bestimmt. Wie man sich ganz praktisch dem Thema „Learning Design“ nähern kann, zeigt sie ausführlich am Beispiel eines EU-Projekts unter Leitung des University College London, „ABC Learning Design“.
Heike Kölln-Prisner, Electronic Platform for Adult Learning in Europe (EPALE), 14. Januar 2022

Bildquelle: manfredsteger (pixabay)

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