Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Trendstudie 2021 des Wuppertaler Kreises

Der Wuppertaler Kreis ist der Verband der führenden Weiterbildungsdienstleister der Wirtschaft in Deutschland. Einmal im Jahr gibt er eine Trendstudie heraus, die in der Regel ein nachvollziehbares Bild der Branche zeichnet. Für das Jahr 2020 berichteten die Mitgliedsunternehmen wie erwartet von erheblichen Umsatzeinbrüchen. Die Probleme waren unter anderem eine fehlende Planungssicherheit, kurzfristige Absagen der Teilnehmenenden sowie eine mangelnde Auslastung der Bildungshäuser.

Im Rahmen der Studie wird auch regelmäßig ein „Geschäftslage-Indikator Weiterbildung“ erhoben. Eine positive Entwicklung der Geschäftslage, so heißt es, zeigt sich mit einer Punktzahl über 100, eine negative darunter. Nachdem der Wert 2020 auf 86 Punkte eingebrochen war, liegt er für 2021 bei 104 Punkten. Von „leichtem Optimismus“ ist die Rede.

Es gibt auch ein Kapitel, das sich mit „Trends in der Weiterbildung“ beschäftigt. Hier ist vielleicht erwähnenswert, dass 75 Prozent der Befragten der Aussage „Präsenzformate werden zukünftig immer Blended Learning Anteile enthalten“ und 57 Prozent der Aussage „Künftig werden Präsenzformate immer durch hybride Teilnahmemöglichkeiten ergänzt“ zustimmen bzw. eher zustimmen.

Schließlich: Dem Statement „Weiterbildungsdienstleister werden zu ‚Format-Experten‘, die Inhalte und Kompetenzen je nach Situation der Kunden auf unterschiedlichen Plattformen anbieten“ stimmten 91 Prozent voll oder teilweise zu.
Wuppertaler Kreis, Juli 2021

Bildquelle: Wuppertaler Kreis

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