Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Studie: Weiterbildung 2021. Status Quo und Zukunft der digitalen Weiterbildung in Unternehmen

Bitkom Akademie und HRpepper Management Consultants haben knapp 700 Fach- und Führungskräfte gefragt, „wie effektive digitale Weiterbildung ermöglicht werden kann und welche Trends sich für die Zukunft abzeichnen“. Die Ergebnisse sind, nun, nicht gerade spektakulär, aber ich komme an dieser Stelle einfach einmal einer Chronistenpflicht nach.

Das ist vielleicht die zentrale, zusammenfassende Aussage der Studie: „Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich zukünftig eine Mischung aus digitalen Formaten und Präsenzangeboten. Unternehmen sollten daher genau abwägen, zu welchen Anlässen, für welche Zielgruppen und für welche Inhalte sie Weiterbildung in digitalen oder Präsenzformaten anbieten.“ Die AutorInnen sprechen hier von einer „hybriden“ Zukunft der Weiterbildung. Man könnte aber sicher auch sagen: Blended Learning.

Stichworte für weitere Fragen an die StudienteilnehmerInnen waren Teilnahmekosten, Weiterbildungsbudgets, Kundenzufriedenheit und Leistungsverbesserung. Beim Punkt „Kundenzufriedenheit“ empfehlen die AutorInnen, „die Vorteile und Chancen von digitalen Formaten intensiver [zu] nutzen, um digitaler Ermüdung vorzubeugen“. Und beim Punkt „Leistungsverbesserung“ heißt es: „Die Anbieter sollten daher individuell konfigurierbare Lernangebote mit passenden Tools und Methoden entwickeln, in denen der Austausch unter den Teilnehmenden ein fester Bestandteil ist.“

Wie gesagt: nichts Neues oder Spektakuläres!
bitkom akademie, 14. September 2021

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