Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Digitalisierungsgrad der Bevölkerung erreicht neuen Höchststand: Vor allem Junge und gut Gebildete fühlen sich als GewinnerInnen der Digitalisierung

Eigentlich wollte ich den Blog diese Woche schon in die Osterferien schicken, aber nun sind doch noch einige Nachrichten eingelaufen, die ich hier kurz festhalten will. Dazu gehört auch der D21-Digital-Index, das „jährliche Lagebild zur digitalen Gesellschaft“, das von der Initiative D21 e. V. herausgegeben wird. In der Pressemitteilung aus dem Februar heißt es einleitend:

„Die Nutzung digitaler Anwendungen und Dienste stieg im durch Corona geprägten Jahr 2020 deutlich an – sowohl im Privaten als auch im Berufsleben, dort insbesondere bei Bürotätigkeiten. Alltägliche Aktivitäten verschoben sich stärker in den digitalen Raum, ob Kultur, Bildung, Kommunikation, Unterhaltung, Einkaufen oder Arbeit. Besonders stark stieg die Nutzung von Streamingdiensten (plus zwölf Prozentpunkte), digitalen Lernangeboten (plus elf Prozentpunkte) und von Sprachassistenten an (plus elf Prozentpunkte). Der Anteil der Menschen, die im Homeoffice arbeiteten, verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 32 Prozent (59 Prozent bei Bürojobs).“

Einen wiederkehrenden Schwerpunkt der Studie (68 Seiten) bildet natürlich die Untersuchung des Digitalisierungsgrads der Bevölkerung. Hier fließen auch die digitalen Kompetenzen der Befragten als ein Baustein ein. Konsequenterweise orientiert sich ihre Darstellung jetzt am DigComp, dem europäischen Rahmenmodell für digitale Kompetenzen. Darüber hinaus enthält die Studie drei thematische Schwerpunkte: Digitales Arbeiten, digitaler Unterricht und digitale Gesundheit. Hier finden sich viele weitere Daten, Hinweise und Empfehlungen.
Initiative D21 e.V., Pressemitteilung, 24. Februar 2021

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