Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Die Megatrends nach Corona: Zeit für eine Revision

Das Zukunftsinstitut (laut eigener Auskunft „eines der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung“) ist eine interessante Adresse. Unter dem Stichwort „Megatrends“ erstellen die ExpertInnen immer wieder reichhaltige Dossiers, manchmal mehr, manchmal weniger verbunden mit der Werbung für hauseigene Publikationen und Angebote.

Die Überschrift hat mich nun gereizt, noch einmal einen Blick auf die aktuellen Megatrends des Zukunftsinstituts zu werfen. Der Megatrend „Wissenskultur“ ist zum Beispiel wieder dabei. Einleitend heißt es: „Die Corona-Krise hat Bildung endgültig digitalisiert, kooperative und dezentrale Strukturen zur Wissensgenerierung vorangetrieben und innovatives Denken angekurbelt.“

Öffnet man das Dossier zum Megatrend Wissenskultur, findet man gut zwei Dutzend weitere Beiträge, leider alle ohne Datumsstempel. Gerade bei diesem Punkt, dem fehlenden Datumsstempel, frage ich mich, welche Überlegung dahinter steckt. Hat man wirklich Angst, dass Beiträge dann zu schnell als „nicht mehr aktuell“ eingeschätzt werden? Andererseits will man sich doch als „Zukunfts- und Trendinstitut“ positionieren und das setzt Aktualität voraus?

Aber zurück zur Sache. Einige Artikel des Dossiers, zum Beispiel „Lernen wird geschäftsfähig – dank Corona“, habe ich auf meine Leseliste genommen. Auch eine Einordnung der Megatrends („Unsere neue Zukunft – Mit den Megatrends in die Post-Corona-Zeit“). Mal sehen.
Zukunftsinstitut, November 2020

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