Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Tarnmuster bundesheer

Ein früher Prototyp der Scorpion-Musteruniform, der im Mai 2002 im Pentagon ausgestellt wurde. 1976 entwickelte die Bundeswehr in Deutschland eine Reihe von Prototyp-Tarnmustern, die als Ersatz für die massive olivgraue „Moleskin“-Kampfuniform erprobt werden sollten. Mindestens vier unterschiedliche Tarnmuster wurden während des Bundeswehr-Truppenversuchs 76 getestet. Diese basierten auf Mustern in der Natur:[2] man wurde „Punkte“ oder „Punkte“ genannt; ein anderer wurde „Ragged Leaf“ oder „Saw Tooth Edge“ genannt; eine andere basierte im Winter auf Kiefernnadeln. [2] MultiCam hat einen Hintergrund von einem braunen bis hellen Bräune-Gradienten, überdruckt mit einem dunkelgrünen, olivgrünen und lindgrünen Farbverlauf und einer deckliegenden dunkelbraunen und cremefarbenen Form, die sich über das musterbegrünte Muster verteilt. Dadurch kann sich das Gesamtbild in verschiedenen Bereichen des Gewebes von überwiegend grün zu überwiegend braun ändern und gleichzeitig kleinere Formen aufweisen, um die größeren Hintergrundbereiche aufzubrechen. Der sogenannte „Tarnanzug neu“ wurde von Experten der österreichischen Armee entwickelt und zeichnet sich durch ein einzigartiges Design aus. Neben dem gewünschten Tarneffekt in natürlichen Umgebungen sorgt das neue Tarnmuster auch für Verschleierung bei optronischen Geräten wie Nachtsicht. Das Foto unten zeigt die österreichische Zeltbahn mit „Splittermuster“ auf der einen Seite und „Erbsenmuster“ auf der anderen Seite. Am 19. November 2010 gab die australian Defence Force nach Versuchen australischer Spezialeinheiten bekannt, dass Multicam für alle regulären australischen Armeesoldaten in Afghanistan Standard sein wird. Multicam, so heißt es, vorausgesetzt „…

Truppen mit größerem Verschleierungsgrad in den Bereichen Afghanistans – urban, wüste und grün.“ Zuvor mussten australische Truppen je nach Gelände zwischen grünen und wüstenfarbenen Australian Disruptive Pattern Camouflage Uniformen (DPCU oder AUSCAM) wechseln. [16] [17] Am 30. Mai 2011 gab die Defence Material Organisation bekannt, dass sie die Lizenz zur Herstellung von Multicam in Australien für 4,7 Millionen US-Dollar erhalten habe und Crye auch ein neues, einzigartig australisches Muster für weitere 3,1 Millionen US-Dollar entwerfen würde. [18] Nicht lizenzierte Kopien des ursprünglichen Musters haben oft leicht unterschiedliche Farben, was zu einem veränderten Gesamteffekt führt. [15] Das österreichische Heer war berüchtigt dafür, dass es zu den letzten nicht mit einem Tarnmuster gehörte. Österreichische Soldaten trugen olivfarbene Ermüdungserscheinungen, wie die Armeen aus Israel oder Venezuela. Schließlich führte die österreichische Armee nach den Versuchsmustern des Sohnes ein originelles Tarnmuster ein.