Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Tarifvertrag kkh berlin

In der ambulanten ärztlichen Versorgung handelt ein Landesärzteverband einen Kollektivvertrag mit einer einzigen Krankenkasse in Form eines Quasi-Budgets für ärztliche Leistungen aus. Der Verein verteilt die Mittel auf Hausärzte und Fachkräfte, die die Erstattung hauptsächlich auf Honorarbasis beantragen; Pro Quartal gelten die Leistungsmengen. SFHs können nun mit den Pharmaunternehmen Rabattverträge über bestimmte Produkte abschließen. So kann der freie Zugang zu Medikamenten für ihre Versicherten eingeschränkt werden und die Entscheidungsbefugnis kann beginnen, vom Arzt zum Zahler zu wechseln. In der ambulanten ärztlichen Versorgung handelt ein Landesärzteverband einen Kollektivvertrag mit einer einzigen Krankenkasse in Form eines Quasi-Budgets für ärztliche Leistungen aus. Der Verein verteilt die Mittel auf Hausärzte und Fachkräfte, die die Erstattung hauptsächlich auf Honorarbasis beantragen; Einschränkungen der Dienstvolumina gelten. Die Krankenhäuser werden auf doppelgleisige Basis finanziert: Investitionen werden von den Regierungen der 16 Bundeslnder geplant und anschließend vom Bund sowie vom Bund mitfinanziert, während die Krankenkassen wiederkehrende Ausgaben und Unterhaltskosten finanzieren. Seit Januar 2004 ist die deutsche Anpassung des australischen Diagnose-Bezogenen-Gruppensystems (DRG) das einzige System zur Zahlung wiederkehrender Krankenhausausgaben, mit Ausnahme der psychiatrischen Versorgung, bei der noch Gebühren pro Diät gelten. 2009 soll ein neues Gesundheitsreformgesetz zur Neudefinition des Krankenhausfinanzsystems eingeführt und der DRG-Basissatz auf Staatlicher Ebene (Bundesland) harmonisiert werden. Das Institut für Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde 2004 als unabhängige Bundesorganisation zur Bewertung von medizinischer Effizienz, Qualität und Wirksamkeit gegründet.

IQWIG bewertet die Wirksamkeit von Medikamenten, entweder auf Wunsch des G-BA oder selbstinitialisiert. Sie erstellt unverbindliche Empfehlungen an die G-BA. Die formale Kostenwirksamkeitsanalyse war zunächst nicht Teil des Systems; sie wird jedoch ab 2008 in den Prozess einbezogen. Das IQWiG kooperiert mit NICE und HAS (www.has-sante.fr/ – Haute Autorit de Sant, dem französischen Entscheidungsgremium), auf informeller Basis, um grundlegende Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen. Direktor IQWIG: Prof. Dr. med. Peter T.

Sawicki (www.iqwig.de/institute-management.22.en.html). Im Gegensatz zu den meisten anderen Gesundheitssystemen bedeutet der Marktzugang der meisten von der EMA oder dem Bundesinstitut fr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Arzneimittel die Deckung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Doch es gibt einige Ausnahmen: Der Gemeinsame Bundesausschuss des Bundes besteht aus Ärzten, Zahnärzten, Krankenhausvertretern, Vertretern der SHIs und Patientenvertretern. Die G-BA ist die zentrale Entscheidungsstelle zur Arzneimittelversorgung von Gesetzlichversicherten. Sie regelt die Erstattung und die Beschränkungen der Verschreibung aus Effizienzgründen. Darüber hinaus bewertet die G-BA neue Methoden der ärztlichen Untersuchung und Behandlung, bewertet und klassifiziert neue Medikamente auf dem deutschen Markt und ist für die Veröffentlichung von Behandlungsrichtlinien (zur Zulassung beim Bundesgesundheitsministerium eingereicht) verantwortlich. Beschwerden gegen die Entscheidungen von G-BA sind möglich (aus Beweisen und aus rechtlichen Gründen). Die G-BA hat die Aufgabe, evidenzbasierte Deckungsentscheidungen, evidenzbasierte Patienteninformationen, pharmazeutische Bewertung und Entscheidung, Qualitätssicherung, Krankheitsmanagement bei chronischen Krankheiten, Beratung bei seltenen Krankheiten, ambulante Behandlung.