Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Tarifvertrag chemikant ausbildung

Die neue Vereinbarung tritt am 1. November 2012 in Kraft und läuft bis 2017. Es soll auch als Pilotvereinbarung für andere Sektoren dienen. So haben die VGZ und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) im Juni 2012 eine ähnliche Vereinbarung für Leiharbeitnehmer in Chemieunternehmen geschlossen. Die Chemische Vereinbarung hat die gleiche Laufzeit wie die in der Metallindustrie und Ergänzungen werden auch in fünf Schritten bezahlt werden. Die Skala reicht jedoch von 15 % bis 50 % für die Gehaltsstufen 1 und 2 und von 10 % bis 35 % für die Gehaltsstufen 3 bis 5. Obwohl noch auf die Genehmigung warten, industriALL spanische Tochtergesellschaften Industria de CC. Oo. und FITAG – UGT hat kürzlich einen dreijährigen Branchentarifvertrag für 200.000 Arbeitnehmer abgeschlossen.

Neben der Festlegung von Lohnerhöhungen enthält der Tarifvertrag eine Klausel, die die Kaufkraft der Arbeitnehmer garantiert, eine aktualisierte Chancengleichheitsklausel, eine Grundsatzerklärung zur Förderung der CSR und die Verpflichtung, dass die Ausbildung am Arbeitsplatz eine höhere Priorität erhält. Nach abschluss des neuen Tarifvertrags in Baden-Württemberg bedankte sich IG-Metall-Vorsitzender Berthold Huber in einer Presseerklärung am 19. Mai bei allen Beschäftigten, die sich an bundesweiten Warnstreiks beteiligt hatten. Er betonte, dass ihr Engagement zu dem Kompromiss beigetragen habe. Nach der Ausbildung sollen die Auszubildenden ein Beschäftigungsangebot ihrer Betriebe erhalten. Den Arbeitgebern werden zwei Möglichkeiten eingeräumt, mit der Regel umzugehen. Der Workshop erörterte, wie Basisgewerkschaften Tarifverhandlungen und Organisationskompetenzen stärken können, um ihre Fähigkeit zu verbessern, starke Managementteams auf Betriebsebene zu konfrontieren. Die Arbeitsgesetze und die Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation, die Äthiopien ratifiziert hat, unterstützen Die Kollektivverhandlungen.

Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. In der neuen Vereinbarung gelang es den beiden spanischen Tochtergesellschaften von IndustriALL, die Arbeitgeber dazu zu bewegen, Pläne zur Verlängerung der Arbeitszeit zurückzuziehen, Anhängevon Zulagen im Zusammenhang mit der Karrieredauer zu streichen und eine niedrigere Mindestlohnerhöhung anzuwenden. Die Gewerkschaft auf nationaler Ebene vereinbarte, die Basisgewerkschaften durch Schulungen der Mitglieder zur finanziellen Nachhaltigkeit, zur Organisation und Betreuung der Mitglieder und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch bessere Tarifverträge zu unterstützen. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Gewerkschaften transparenter und demokratischer sein und regelmäßig mit den Mitgliedern kommunizieren sollten. Die Gewerkschaftsabgaben, die mehr als 80 Prozent des Gewerkschaftseinkommens ausmachen, sollten zur Stärkung der Organisation und der Tarifverhandlungen verwendet werden.