Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Dehoga schleswig holstein tarifvertrag 2018

Ebenso koordiniert der ZDH über sein Mitglied UDH die Tarifinteressen seiner angeschlossenen Mitglieder im Handwerk. Die Organisation hält die Mitglieder über aktuelle Themen auf dem Laufenden, ist aber nicht direkt an Tarifverhandlungen beteiligt. In dieser Hinsicht haben sich die Rollen des BDA und des ZDH seit 2003 nicht wesentlich verändert. Im Jahr 2003 war der Tarifvertrag höher: Rund 39 % aller Betriebe, die 59 % der Beschäftigten beschäftigten, waren an eine Branchenvereinbarung gebunden. Wie im Jahr 2007 gab etwa ein weiteres Viertel der ungebundenen Betriebe (für die weitere 17 % der Beschäftigten befliegten) an, die Branchenvereinbarung als Richtschnur zu nutzen. Die oben genannten Daten über die Tarifsicherung deuten darauf hin, dass die Betriebe zunehmend ein System der Lohnfestsetzung bevorzugen, das ein höheres Maß an Flexibilität ermöglicht. Seit 2003 haben die Arbeitgeberverbände in der Tat ihre Organisationsstrukturen geändert, um sich an die Forderungen ihrer Mitglieder nach mehr Flexibilität anzupassen. % der Unternehmen mit branchenspezifischem Tarifvertrag Zusätzlich zu diesen neuen Mitgliedschaftsoptionen ist die Anwendung von Öffnungsklauseln in Tarifverträgen eine weitere Möglichkeit, mehr Flexibilität zu ermöglichen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersuchten in einer gemeinsamen Studie die Nutzung, Wirkung und Verteilung solcher Öffnungsklauseln. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass 13% der befragten Unternehmen 2005 eine Öffnungsklausel in ihrem Tarifvertrag hatten. Von diesen Betrieben haben 52 % im selben Jahr von dieser Klausel Gebrauch gemacht.

Öffnungsklauseln, die abweichungen von kollektiv vereinbarten Standards zulassen (vorausgesetzt, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind), wurden häufig für Arbeitszeitanpassungen verwendet. Nur eine Minderheit der Unternehmen nutzte Öffnungsklauseln für die Senkung der Löhne, und dies war bei den Unternehmen in Ostdeutschland weiter verbreitet (DE0606019I). Wie oben dargelegt, bieten sektorale Arbeitgeberorganisationen ihren Mitgliedern in der Regel eine Vielzahl von Dienstleistungen an. Neben ihrer Beteiligung an Tarifverhandlungen bieten sie Rechtsberatung und Informationsdienste an. Darüber hinaus vertreten sektorale Arbeitgeberorganisationen in der Regel die gemeinsamen Interessen und gemeinsamen Standpunkte ihres Sektors im Umgang mit anderen Institutionen wie Regierungsstellen, Gewerkschaften und Medien. In Deutschland gelten in der Regel vier Organisationen als Spitzenunternehmen in Deutschland, d.h. die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Während alle vier häufig an bi-/dreiseitigen oder multilateralen Konsultationen zu Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfragen beteiligt sind, bezieht sich diese Studie nur auf BDA und ZDH als Spitzenorganisationen, die behaupten, die Tarifinteressen ihrer Mitglieder zu koordinieren. Der DEHOGA Kreisverband Ostholstein e.V. ist mit 4 Orts-Verbänden/ Stellen und über 300 Mitgliedsbetrieben des großen Verbandes innerhalb des DEHOGA Schleswig-Holstein.Wir kümmern uns um die Interessen des Gastgewerbes der Hotellerie und Gastronomie. Wie Tabelle 1 jedoch deutlich zeigt, ist die Zahl der von Tarifverhandlungen erfassten Betriebe in den einzelnen Industriesektoren sehr unterschiedlich.

Weitere Faktoren, die die Tarifsicherung beeinflussen, sind die Größe des Betriebs, die Existenz eines Betriebsrats und der Standort des Betriebs.