Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

What We Learned in the “MOOC Moment” Matters Right Now

Ein interessanter, längerer Artikel. Er vergleicht die aktuelle Situation, also die komplette Umstellung auf digitale Lehre, mit Befürchtungen, Erwartungen und Erfahrungen, die mit der Entwicklung von MOOCs einher gingen. Es ist eine amerikanische Sicht, weil MOOCs hierzulande diese Spuren nicht hinterlassen haben. Der Autor jedenfalls hat viele Interviews mit MOOC-Lehrenden geführt, daraus ein Buch gemacht und die gewonnenen Einsichten auf die Corona-Krise übertragen.

Das führt zu interessanten Statements, zum Beispiel: „Online teaching takes A LOT more planning and more support staff than f2f teaching.“ Oder: „Video is a lot harder than you think, and probably overrated.“ Nun könnte man darauf hinweisen, dass der Autor, Steven D. Krause, vor allem institutionelle MOOCs im Blick hat. Aber ich möchte lieber eine seiner Beobachtungen zitieren, die den Einsatz vom Zoom an amerikanischen Hochschulen betrifft:

„My guess is that the Covid-19 crisis will require a lot of universities to make a variety of short and long-term deals with for-profit vendors that could be both beneficial and volatile. A really easy example of that is Zoom, an already popular video conferencing platform that quickly seems to be emerging as the preferred software in higher ed. All of a sudden, EMU has a site license, and I am sure we are not alone. As a result, Zoom’s stock in the last month has gone from about $65 a share in December 2019 to more than $150 a share in late March 2020.“
Steven D. Krause, Blog, 24. März 2020 

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