Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Vorbild Pretoria: Wie Instructional Designer die Digitalisierung in der Lehre professionalisieren

Irgendwann taucht in diesem Dossier der DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft der Begriff des Learning Designers auf, der mir wesentlich besser als der des Instructional Designers gefällt, der hier gefordert wird. Und ich bin etwas überrascht, dass (auf den ersten Blick) die zentralen eLearning-Einrichtungen an Hochschulen hier nur am Rande erwähnt werden. Immerhin wären sie ja so etwas wie die organisatorische Heimat der Instructional Designer.  Und gibt es dort nicht seit über zehn Jahren schon Instructional Designer?

Abgesehen davon: Das Dossier beschreibt Rolle und Aufgaben des Instructional Designers, präsentiert zeigt zwei internationale Beispiele (Saxion University of Applied Sciences, Niederlande, und University of Pretoria, Südafrika) und nennt Anlaufstellen für weitere Informationen.

„Zwar gibt es an deutschen Hochschulen schon viele Einzelbeispiele innovativer Lernszenarien, jedoch keine flächendeckende Entwicklung. Den Grund sieht Anne Prill vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung in der hiesigen Lehrkultur begründet: „Lehrende in Deutschland – übrigens nicht nur an Hochschulen – pflegen noch ein pädagogisches Einzelkämpfer-Dasein, das bisher auch nicht durch die Digitalisierungswelle aufgeweicht wurde.“
Christine Tovar, CHE Centrum für Hochschulentwicklung/ News, 25. Februar 2020   

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