Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Digitales Lernen führt zu einer Renaissance des analogen Präsenzlernens

Daniel Stoller-Schai schreibt einleitend: „Die Digitalisierung des Lernens macht es möglich, dass die klassische Wissensvermittlung, die im Seminarraum, im Klassenzimmer oder im Hörsaal stattgefunden hat, komplett ins Internet verlagert werden kann. … Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten für das gemeinsame Lernen vor Ort. Professionelles digitales Lernen schafft damit Raum zu einer „Renaissance“ des Präsenzlernens.“

Vor diesem Hintergrund stellt er eine Reihe von Interaktions- und Kollaborationsformen vor, die diese Renaissance mit Leben füllen können: BarCamps, Liberating Structures, Design Thinking, Lego® Serious Play®, Visual Tools, Eigenland®, CollaBoard, AlpenSalon. Kurz, eine bunte, interessante Mischung aus Formaten, Produkten und Ereignissen, die er in jüngster Zeit selbst ausprobiert hat. Das Ziel: Die Entwicklung neuer Lernkonzepte, die sich nicht mehr am Entweder-Oder von „digital“ und „analog“ orientieren: „Neu geht es darum, dass die Stärken der beiden Bereiche berücksichtigt und miteinander in neuen Lernsettings didaktisch kreativ kombiniert werden, damit Lernen so stattfinden kann, dass Lernende selbstbestimmt, selbstständig, motiviert und nachhaltig lernen können.“

Notiert habe ich mir auch noch seine kurzen abschließenden Empfehlungen: „Übe dich in Selbstanwendung“ und „Setze dich neuen Lernprozessen aus“!
Daniel Stoller-Schai, eLearning Journal, 12. Februar 2020

Bildquelle: Charlotte Venema

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