Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Situiertes Lernen und Communities of Practice — Teil 2

Den ersten Teil habe ich verpasst. Der zweite, hier verlinkte Beitrag führt noch einmal in das Konzept des situierten Lernens und seine Vorteile ein. Situiertes Lernen, so Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier (Beck et al.), findet in der Arbeitspraxis statt, baut auf dem gemeinsamen Handeln der Menschen auf und wird von ihnen selbst mit konkreten Anwendungsfällen gefüllt.

Wie „situiertes Lernen“ aussehen kann, beschreiben sie anschließend ausführlich am Beispiel eines Konzepts einer Multiplikator:innen-Ausbildung („SmartGuides“) bei einem großen Luftfahrtkonzern (Swiss International Air Lines). „Statt zentral organisierten E-Learnings oder gar Classroom Trainings basiert es darauf, in der Fläche ein Netzwerk von “Peers” — also Kolleginnen und Kollegen, keine “Trainer” — aufzubauen, die als Rollenvorbilder agieren, in ihrem Umfeld das neue Arbeiten mit Office 365 vorleben und ihre Peers zum Beispiel mit konkreten Anwendungsfällen in Richtung Digitale Zusammenarbeit aktivieren.“

Zum vorliegenden Konzept des situierten Lernens gehörte auch der Aufbau von Communities of Practices, in denen sich die 500 SmartGuides des Konzerns zusammenfinden und – über die Multiplikator:innen-Ausbildung hinaus – austauschen sollten. Beide Konzepte sind aufgegangen, aber (natürlich) nicht ohne Abweichungen von der Ideallinie. Auch auf diese Erkenntnisse gehen Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier ein. Und sie stehen für Nachfragen auf der LEARNTEC zur Verfügung, zum Beispiel hier.
Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier, Beck et al., 3. Januar 2020 

Bildquelle: StartupStockPhotos (pixabay)

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