Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Nach draussen zum Lernen

Das Stichwort „Exkursionen“ passt natürlich zum Schwerpunktthema „Lernräume“, dem wir uns als Corporate Learning Community im nächsten Jahr besonders widmen wollen. Im vorliegenden Beitrag wirbt der Autor Frank Meyer für das Lernen vor Ort, weil es den Studierenden eine unmittelbare Praxiserfahrung ermöglicht und das sozial-kommunikative Lernen fördert. Immer vorausgesetzt, die Lehrenden beherrschen ihr didaktisches Handwerk. Vor diesem Hintergrund führt er uns in die Exkursionsdidaktik ein: traditionelle und konstruktivistische Exkursionsdidaktik, Überblicksexkursionen und Arbeitsexkursionen.

„Exkursionen sind besonders dazu geeignet, den Studierenden sehr anschaulich Praxisrelevanz aufzuzeigen und Arbeitstechniken einzuüben. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, bei der Berücksichtigung handlungsorientierter und konstruktivistischer Exkursionsmethoden ihren Lernprozess relativ autonom selbst zu steuern, Kompetenz zu erleben und beim Lernen sozial eingebunden zu sein. Alle genannten Faktoren fördern in der Regel die Motivation der Studierenden konkret vor Ort, aber auch für die allgemeine Beschäftigung mit dem Fach (vgl. Deci u. Ryan 1993, Winteler 2004). Für eine gelungene Gestaltung des Lernens vor Ort sind die Besonderheiten von Exkursionen zu berücksichtigen, eine gründliche und rechtzeitige Planung, ein Ablaufplan für die Standorte sowie klare Arbeitsaufträge sind wichtig.“
Frank Meyer, DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft, 11/2019 vom 15. November.2019

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