Die Selbstreflexion von Gina Ebner zeigt wie leicht und unbedacht uns die Forderung nach lebenslange Lernen von der pädagogischen Hand geht bis uns ein kleines Wort „Müssen“ die Freude daran verdirbt. Doch sehe ich in diesem „Müssen“ neben der Extraktion der Freude noch das Moment der Abwertung des bisher Gelernten und der Wertschätzung der eigenen Erfahrungen am Werke. Diese Wertschätzung zu vermitteln erscheint mir mindestens genauso wichtig wie die Idee, Lernen nicht als Survival Camp zu definieren sondern als etwas das uns sehr persönlich und am Besten mit Freude berühren kann.