Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Micro Learning in Unternehmen in digitaler Form beliebter

Eigentlich ist Microlearning ja ein Kunstwort, das zu vielen verschiedenen Lesarten einlädt: Es meint Lernende, die nur noch in kurzen Etappen lernen wollen (Aufmerksamkeitsspannen!). Es meint Formate, die einen begrenzten Umfang besitzen (Video-Tutorials!). Es meint Situationen, in denen wir nur über mobile Endgeräte auf Ressourcen zugreifen können (mobile Learning!). Und sicher noch Einiges mehr. Ich möchte noch in die Runde werfen: Es gibt heute ein starkes Bedürfnis, auf Fragen oder Probleme schnell kurze Antworten oder Hilfen zu bekommen. Und eine technische Infrastruktur (Internet, mobile Endgeräte), die es erlaubt, dieses Bedürfnis zu bedienen. Die Begriffe, die diese Entwicklung beschreiben wollen, sind immer irgendwie schief, weil sie mehr wollen.

So weit, so gut. In dieser Studie aus Österreich, die auf Haufe.de zitiert wird, finden wir offensichtlich alle Lesarten. Hier ist Microlearning auch eine Form der Personalentwicklung, auch wenn es sich am Ende nur um Videotutorials dreht. Aber vor allem geht es um die Botschaft, dass Unternehmen das Potenzial von Microlearning noch lange nicht gehoben haben.
Haufe.de, 27. Juni 2019

Bildquelle: LinkedIn Sales Navigator (Unsplash)

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