Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Wie Future Skills die Personalarbeit verändern

IT- bzw. digitale Kompetenzen werden immer wichtiger, Arbeit und Arbeitsprozesse verändern sich grundlegend. Das stellt Unternehmen vor zwei Herausforderungen: zum einen, die notwendigen Tech-Spezialisten zu rekrutieren, und zum anderen, alle Mitarbeitenden auf die „Arbeitswelten der Zukunft“ (agiles Arbeiten, digitales Lernen, Kollaborationstechniken) vorzubereiten. Die AutorInnen glauben, hier zwei Entwicklungen beobachten zu können: eine Ausweitung und Differenzierung der Rekrutierungsstrategien sowie einen „erheblichen“ Ausbau der betrieblichen Weiterbildung. Auf beiden Feldern spielt wiederum die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. So schließt sich der Kreis. Ein kurzes Thesenpapier. Hier die Empfehlung in Sachen Weiterbildung:

„Die Qualifizierung der bestehenden Mitarbeiter mit Blick auf Future Skills erfordert mehr Weiterbildungstage als bisher – aber auch Ansätze, Schlüsselqualifikationen wie agiles Arbeiten oder Adaptionsfähigkeit on the Job zu erlernen und mit entsprechenden Projekten die Organisationsentwicklung insgesamt zu forcieren. Dieser Prozess einer Hand in Hand gehenden Personal- und Organisationsentwicklung kann über Plattformen organisiert werden, die Transparenz über erworbene Future Skills in der Belegschaft herstellen und die Kompetenzgewinne und -bedarfe systematisch erfassen.“
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Hrsg.), in Zusammenarbeit mit McKinsey & Company, Future Skills – Diskussionspapier 2, 6. November 2018

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