Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

KI@Education: Wann kommt der LehrBot?

Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) rückt individualisiertes Lernen in greifbare Nähe. So die These von Ulrich Schmid (mmb Institut). Das geht weit über die Möglichkeiten traditioneller, geschlossener Lernplattformen hinaus. Zum einen durch die Menge an Daten, die in „reichweitenstarken“ Lernumgebungen ausgewertet werden kann. Und durch die Möglichkeiten humanoider Teaching-Robots, wie sie z.B. Jürgen Handke in Marburg testet. Sensorik, Emotionalität und Spracherkennung erwähnt hier Ulrich Schmid. Wenn dann noch Deep Learning dazu kommt, also die Fähigkeit von Software, sich selbst zu „trainieren“, haben wir es mit intelligenten Systemen zu tun.

Das ist aber noch Zukunftsmusik, meint Ulrich Schmid. Kurze Musterdialoge sollen aber andeuten, wohin die Reise geht: „Lehr-Roboter: „Hallo Lisa: Du siehst müde aus?!“ Lisa: „Ja, ich habe die letzten Nächte kaum geschlafen, weil ich mich auf diese Geschichts-Klausur vorbereiten muss…“ Jetzt könnte man natürlich überlegen, wie Lehr-Roboter, Arbeits-Roboter, Haushalts-Roboter, Fitness-Roboter und Achtsamkeits-Roboter um die richtige Fortführung des Dialogs ringen …
Ulrich Schmid, Bertelsmann Stiftung/ Digitalisierung der Bildung, 6. November 2018

Bildquelle: Alex Knight (Unsplash)

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