Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

„Neue Jobprofile wird es längst geben, bevor sie einen Namen haben“

Bei Andrea Back denke ich immer gerne an unseren gemeinsamen Blog Carnival „Wissenswert“ zurück (vielleicht sollte ich dieses Format einmal wiederbeleben!?). In diesem Interview nimmt sie einige Stichworte auf, die ihr Daniel Stoller-Schai mit Blick auf die nächste „Learning Innovation Conference“ in Zürich (2./ 3. April 2019) zuruft. Hier ein kurzer Auszug:

Dr. Daniel Stoller-Schai: Welche Form des Lernens müssen Unternehmen anbieten, damit sie wettbewerbsfähig und für Arbeitnehmende attraktiv bleiben?

Prof. Dr. Andrea Back: Die Lernmöglichkeiten spielen sicher eine zunehmende Rolle bei der Entscheidung, für wen man arbeiten möchte und was. Die Aufgabe selbst, die man ausübt, ist das ergiebigste Lernangebot, d.h. die Arbeit braucht auch etwas Herausforderndes. Formen des Lernens sollten zur jeweiligen Arbeits- und Lebenssituation sowie persönlichen Motivation passen, Fokussierung (im Sinne des Buchs «Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World) erlauben sowie wirksam und d.h. auch wertvoll für die persönliche bzw. berufliche Entwicklung sein. Es braucht bei Lernangeboten kein digitales Chi-Chi um attraktiv zu sein, aber Mittel und Methoden von vorgestern, die persönliche Zeit und Energie «verschwenden», das geht nicht mehr.“
LEARNING INNOVATION Conference, Business News 2019, 11. Oktober 2018

 

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