Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Raus aus dem LMS – ein Vorschlag für eine moderne Lernumgebung

Man könnte natürlich anmerken, dass die Lernaktivitäten schon heute an vielen Hochschulen auf verschiedenen Plattformen stattfinden. Die dann im Alltag der Lehrenden und Studierenden flexibel um Google, Dropbox und WhatsApp ergänzt werden. Aber man kann natürlich auch, wie Monika Schlatter es in diesem Beitrag tut, die heutigen Learning Management Systeme (LMS) in den Blick nehmen und fragen, ob sie die richtige Antwort sind, um dem Wunsch nach „selbst-bestimmtem, kollaborativem und kompetenz-orientiertem Lernen“ nachzukommen. Eine Diskussion, die übrigens fast so alt ist, wie die Lernsysteme selbst. Wie auch immer, Monika Schlatter zeichnet das Bild einer Lernumgebung, die Virtuelle Bibliothek, eine Plattform für Artefakte, ein geschlossenes Dashboard sowie Kommunikation/ Kollaboration umfasst.

„Mit dieser Kombination von virtueller Bibliothek, einer Domain of One’s Own und einem geschlossenen Dashboard wird es möglich, den Studierenden eine grösst-mögliche Freiheit innerhalb einer Organisation und eines Bewertungssystems zu bieten. Mit der virtuellen Bibliothek als bleibende Ressource, der Ownership der Artefakte durch die DOO und dem Aufbau eines Lernnetzwerkes wird die Transferierbarkeit des Erarbeiteten nach Verlassen der Hochschule ermöglicht und so mitgeholfen, den Grundstein zum lebenslangen Lernen zu setzen. What happens in Vegas doesn’t stay in Vegas anymore.“
Monika Schlatter, Relatris‘ Blog, 14. Juni 2018

Bildquelle: Monika Schlatter

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