Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Von der Arbeits- zur Lernwelt

Die vernetzte Wissensgesellschaft, so die Autorin, sucht nach neuen Lernerfahrungen, „die nicht an schulischen Frontalunterricht erinnern“. Diese Lernerfahrungen gibt es, aber noch selten in Schulen und Büros. Stichworte lauten „vernetzte, spielerische Erfahrungen“, „erweiterte Realitäten, verschmilzt mit Gaming und Entertainment“ und „24/7“. Und dann folgen noch konkrete Lern- und Reiseempfehlungen:

„Inwieweit analog-digitale Wechselwirkungen Forschergeist wecken, intensive Lernerlebnisse erzeugen und damit ihre Aufenthaltsqualität und Relevanz steigern konnten, können interessanterweise die klassisch-kulturellen Lernorte, wie Museen und Bibliotheken bezeugen. So setzt das Wissenschafts-Center „Experimentarium“, nördlich von Kopenhagen, voll auf die Interaktion mit den Besuchenden, in Århus treffen sich Studierende zum Lernen lieber auf den Galerien und Terrassen im Kulturzentrum Dokk1 als in ihrer Universität und in Birmingham ist der Neubau der Bibliothek ein urbaner Magnet für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters und jeder Herkunft. Nichts anders möchten Schulen und müssten Arbeitsstätten doch auch mit ihren Angeboten erzielen.“

Birgit Gebhardt, Arbeitswelten der Zukunft, 9. März 2018

Bildquelle: Villy Fink Isaksen (Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

Verwandte Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS