Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Gute Lernorte in der digitalen Gesellschaft. Oder: Was Schulen von Starbucks lernen können

Auf der einen Seite ist da dieses Versprechen, das uns die Digitalisierung mitgebracht hat: „anytime“ und „anywhere“ arbeiten und lernen zu können. Und auf der anderen Seite suchen Menschen doch wieder bestimmte Orte auf, um dieses Versprechen einzulösen: Coworking Spaces, Starbucks, ja, sogar Bibliotheken. Daraus entwickelt Jöran Muuß-Merholz gleich eine „Checkliste für angenehme Lernorte“: Mobiliar, Atmosphäre, Infrastruktur, Willkommen, Kaffee, Regeln, Copräsenz.

„Lernen im digitalen Zeitalter kann Anywhere und Anytime stattfinden. Aber es gibt keinen Raum mit Namen „Anywhere“ – jedes Lernen braucht einen konkreten Ort. Wir können die Freiräume, die der digitale Wandel ermöglicht, für die Gestaltung guter Räume nutzen. Gute Lernorte setzen auf eine Verbindung von alten und neuen Konzepten: Bibliotheken und Kaffeehäuser, Coffeeshops und Coworking Spaces. Wir brauchen Lernsäle statt Lesesäle.“

Jöran Muuß-Merholz, J&K – Jöran und Konsorten/ Blog, 25. Februar 2018

Bildquelle: Anita Hart (Flickr, CC BY-SA 2.0)

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