Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Von der Bücherei zum Ideen-Tempel

Der lesenswerte Artikel bringt zusammen: einen neuen Typ von Bibliotheken als Orte der öffentlichen Kommunikation; das vitale Bedürfnis nach persönlichen Kontakten gerade in einer Welt, in der immer mehr Alltag online organisiert wird; und die Idee der „Dritten Orte“ (der Autor nennt sie mit einem kleinen Gedankensprung „Vierte Orte“), an denen Menschen sich ungezwungen treffen und austauschen können.

„In London werden die Stadtteilbibliotheken seit 2002 nach und nach durch „Idea Stores“ abgelöst, die dreimal so viele Nutzer anlocken. Die „Ideen-Läden“ sind Büchereien mit zusätzlichen Funktionen wie IT-Lernnetzwerken, Hausaufgabenbetreuung, Fernstudium, Erwachsenenbildung und Gastronomie. Vom Erscheinungsbild her dem Kaufhaus angeglichen und eingebunden in Szeneviertel und Einkaufszonen wird die Bibliothek zum Alltagskulturträger.“

Falk Jaeger, Der Tagesspiegel, 30. Januar 2018

Bildquelle: ceridwen (Wikimedia, CC BY-SA 2.0)

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