Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Frontalunterricht oder agile Entwicklungswerte?

Werner Sauter nimmt eine aktuelle Schlagzeile zum Anlass, um über Agilität zu schreiben. Es geht ihm um Merkmale „agilen Lernens“ oder „agiler Entwicklung der Mitarbeiter“. Das liest sich, wenn ich das sagen darf, noch nicht „rund“, und ich meine dabei nicht nur den Begriff des „agilen Lernens“ selbst. Mein Zögern hängt vielmehr damit zusammen, dass in kontinuierlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen (lebenslanges Lernen) ja Agilität schon implizit angelegt ist. Zumindest in erfolgreich verlaufenden Veränderungsprozessen. Auch die Merkmale agiler Entwicklung, die Werner Sauter aufzählt, sind die gleichen Merkmale, die gestern noch das kompetenzorientierte Lernen in einer digitalisierten Arbeitswelt beschrieben haben. Das macht sie jedoch nicht weniger wichtig oder weniger richtig!
Werner Sauter, BlendedSolutions’s Blog, 14. Januar 2018

Bildquelle: Feliphe Schiarolli (Unsplash)

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2 Responses to “Frontalunterricht oder agile Entwicklungswerte?”

  1. thomas

    Ich stimme Jochen nicht zu, Werner Sauter hat in seinem Artikel vieles aufgegriffen, was der Realität entspricht und so in der Praxis angewendet wird oder sollte.
    Wichtig dabei, und das erlebe ich täglich: die Schule bekommt von alle diesem nichts mit, wenn dann auch noch Frontalunterricht propagiert wird kann ich nur sagen: weg mit diesen Leuten, die ihre Nase immer nach vorne schieben müssen und von nichts Ahnung haben – aber so sind halt mal Politiker!
    Was ist interessant finde, dass auch Werner Sauter in seinem richtigen und guten Beitrag einen sehr wichtigen Aspekt vergessen hat, aber das kann schon mal passieren, wenn man nicht aus der Praxis kommt, erlebte das immer wieder mit den Leuten von der Hochschule – übrigens ganz vehement in meiner Vereinsarbeit

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