Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Learning Analytics

Mit dem Link auf diesen Artikel tue ich mich etwas schwer. Auf der einen Seite ist Learning Analytics noch ein junges Forschungsfeld, das erst seit knapp 10 Jahren in Trendberichten auftaucht. Learning Analytics, das heißt ja: Wie kann man die vielen Daten, die heute in netzgestützten Lernumgebungen anfallen, nutzen, um Lernprozesse gezielt zu unterstützen und zu verbessern? Vor diesem Hintergrund, der natürlich viele Fantasien weckt, sind kurze, überblicksartige Darstellungen des Themas immer herzlich willkommen, vor allem außerhalb der Hochschulen. Das Handbuch E-Learning wäre dafür auch der richtige Ort. Aber man möchte natürlich nicht nur wissen, was Learning Analytics ist, sondern auch, wie es sich in die Praxis „übersetzt“, wer also in welchem Kontext bereits Erfahrungen mit Learning Analytics gesammelt hat. Vielleicht auch noch, wie es sich in einem Lernalltag präsentiert, der sich immer weniger an einem Ort oder in einem einzigen System abspielt.

Auf die erste Frage liefert der Artikel Antworten, beschreibt einen „Learning Analytics Life Cycle“, Ziele, Interessengruppen, Methoden, Barrieren und erste Schritte für die Implementierung. Die zweite, dritte (und weitere) Fragen lässt er leider offen.
Maria Grandl, Behnam Taraghi, Markus Ebner, Philipp Leitner und Martin Ebner, in: Karl Wilbers & Andreas Hohenstein (Hrsg.): Handbuch E-Learning. Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland). 72. Erg.-Lfg. Dezember 2017, S. 1-16 (via Academia.edu)

Bildquelle: Carlos Muza (Unsplash)

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