Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Bekannt aber auch verkannt – Trainer-geführtes Lehren und Lernen im virtuellen Klassenraum

Unser Bild von Live-Online-Sessions ist durch die täglichen Einladungen, an Themen- oder Produktpräsentationen teilzunehmen, geprägt. Aber auch hier gibt es Varianten. Man darf zudem nicht vergessen, dass einzelne Bildungsanbieter das Instrument nicht nur 45 Minuten, sondern einen ganzen Tag lang einsetzen, um Teilnehmende zu unterrichten. Hinzukommen Konferenzen, die komplett online stattfinden.

Vor diesem Hintergrund hat Christoph Meier seine Erfahrungen mit „Trainer-geführtem Online-Lernen“, wie er es nennt, einmal zusammengetragen. In seinem anschaulichen Beitrag geht er auf verschiedene Interaktionsformen und Möglichkeiten der (parallelen) Gruppenarbeit ein, auf die Bearbeitung von Aufgaben, auf die Anforderungen an Trainer und Moderatoren sowie die Möglichkeiten einzelner Virtual Classroom-Umgebungen wie z.B. Adobe Connect.

„Sowohl bei den leitenden Verantwortlichen als auch bei Trägern bzw. Aufsichtsgremien von Bildungsinstitutionen wie etwa Hochschulen wird häufig davon ausgegangen, dass Trainer-geführtes Lernen in direkter Interaktion die effektivste und wirksamste Form des Lehrens darstellt. Dies schlägt sich beispielsweise darin nieder, dass die Anzahl der Kontaktstunden ein zentrales Prüfkriterium bei der Zulassung von Programmen der Aus- und Weiterbildung ist. Hier stellt sich die Frage, ob die Potenziale von Trainer-geführtem online-Lernen – insbesondere bei anspruchsvolleren methodisch-didaktischen Umsetzungen – ausreichend bekannt sind und berücksichtigt werden.“

Christoph Meier, scil-Blog, 21. Oktober 2017

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