Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Self-paced language learning

Ein lesenswerter Artikel. Den Ausgangspunkt bildet Duolingo, das Sprachlernprogramm. Was bedeutet hier selbstorganisiertes Lernen? Ich kann persönlich über die Zeit verfügen, die ich ins Lernen investiere. Und ich kann das Level testen, auf dem ich mich bewege, so der Autor. Von hieraus blickt er zurück. Denn zur Geschichte der Industrialisierung und Standardisierung des Lernens gehören von Anfang an auch Versuche der „Personalisierung“, also Versuche, auf die unterschiedlichen Fähigkeiten von Lernenden einzugehen. Aber in der Regel ist es bei Versuchen geblieben. Zum Beispiel Programmed Instruction. Die Fragezeichen hinter den Kosten der Personalisierung und den Fähigkeiten der Lernenden zum selbstorganisierten Handeln waren zu groß. Und heute stehen wir vor der nächsten Welle der „Personalisierung“. Aber vorher bricht der Beitrag ab.

„Over forty years ago, a review of self-paced learning concluded that the evidence on its benefits was inconclusive (Allison, 1975: 5). Nothing has changed since. For some people, in some contexts, for some of the time, self-paced learning may work. Claims that go beyond that cannot be substantiated.“
Philip J. Kerr, Adaptive Learning in ELT, 27. März 2017

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