Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Content Curation for Learning

anderspink_201702b.jpgContent Curation ist sicher ein Thema, das für Learning & Development noch großes Potenzial besitzt. Das unterstreicht auch dieser ausführliche und lesenswerte Guide (93 S.) und schlägt Brücken von den Ressourcen im Netz zur 70-20-10-Formel, zu Social Learning und Microlearning. In dieses Bild, so die Autoren, gehört Content Curation. Es liefert die Impulse für die 70 Prozent und die informellen Lern- und Austauschprozesse am Arbeitsplatz. Und Learning Professionals – als „curation heroes“ – könnten die offenen Ressourcen, also die Fachartikel, Blogposts, TED Talks, Videos im Netz, und die Anforderungen interner Teams und Individuen zusammenbringen. Wie das funktionieren kann, erläutern systematisch „10 steps for success“.

Content Curation ist heute ohne automatisiertes Filtering nicht denkbar. Und hier kommen dann Plattformen und Apps wie Anders Pink ins Spiel. Aber es braucht auch „human filtering“, also die Experten, die die gefundenen Ressourcen um zielgruppengerechten Kontext erweitern, und Nutzer, die bewerten, kommentieren, weiterleiten.

Anders Pink ist eine Plattform, die man sofort ausprobieren kann. Und die mit einer Schnittstelle (API) wirbt, um die kuratierten Inhalte auch in die eigene Lernplattform oder andere Systeme zu integrieren. Das ist eine neue Qualität.

„Instead of providing fixed courses, we can help people o learn continuously. That means supporting a culture which looks externally for insights. That means finding, filtering, and sharing the most recent, most elevant content that will give our teams a competitive advantage. That means a mindshift from creation of formal learning to curation for continuous learning.“ (Jane Hart im Vorwort)

Anders Pink, Januar 2017

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