Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

What do we mean by ‘open education’?

Doug Belshaw hat natürlich Recht: Das Wort „open“ wird heute in so vielen Zusammenhängen und mit so vielen Bedeutungen verwendet, dass es die Diskussion häufig eher erschwert als erleichtert. Das reicht von „open“, um es an dieser Stelle nur kurz anzudeuten, im Sinne von „freier Zugang“ bis zu einer veränderten Haltung und Praxis, bei der der freie Zugang zu etwas nur der erste Schritt darstellt. „Open educational resources“ sind in einem solchen Sinne ein erster Schritt, „open education“ oder „open educational practices“ etwas, das folgen sollte. Dazu gehört z.B. auch die Antwort auf die Frage, was es bedeutet, ein „open educator“ zu sein.
Doug Belshaw, ambiguiti.es, 15. September 2016

Noch mehr „open“: 2001 kündigte das MIT an, seine Kursmaterialien nach und nach im Netz zugänglich zu machen. „OpenCourseWare“ hieß das Projekt, das am Anfang viele Initiativen, auch OER, stand. Zum Geburtstag gibt es unter anderem ein Video.
15 Years of MIT OpenCourseware

Das BMBF hat eine Open Access-Strategie publiziert (hatte es eigentlich bis dato noch keine?). Es geht um den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, und das Strategiepapier informiert über Begriffe, Modelle und Initiativen (16 S.). Und es werden Ziele formuliert: „Das Bundesministerium für Bildung und Forschung nimmt deshalb Open Access als Standard in seiner Projektförderung auf.“
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Open Access in Deutschland, September 2016 (pdf)

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