Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

From Content Creation to Content Curation: The Importance of Curation

Auch wenn der Begriff sich etwas gegen eine schnelle Übersetzung sperrt: Content Curation ist in der Weiterbildung angekommen. Denn Inhalte, auch Lerninhalte, sind oft im Überfluss da, müssen aber in irgendeiner Form gefiltert, eingeordnet, geprüft, gesichert, weitergeleitet werden. Ich sehe hier mindestens drei Aspekte:

a) Content Curation als individuelle Kompetenz und Routine: Ich bin selbst in der Lage, die täglichen Informationsflüsse aus internen wie externen Nachrichtenquellen und sozialen Netzwerken nach persönlichen Interessen zu orchestrieren.
b) Content Curation als Aufgabe für L&D: Bildungsexperten nehmen das Thema auf, unterstützen Mitarbeiter bei der Entwicklung individueller Routinen, suchen Quellen mit interessanten Lerninhalten und Themen und bieten Filter und Portfolios für ihre Zielgruppen.
c) Content Curation als Tool: Content Curation-Tools bereiten nach konfigurierbaren Regeln Informationen auf, als Apps oder Online-Magazin, die dann weitergeleitet, kommentiert, empfohlen, ergänzt, abonniert usw. werden können.

Marc Rosenberg nimmt das Thema auf und tastet sich an den zweiten Punkt heran. Ein weiterer Artikel soll folgen.
Marc Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 14. Juni 2016

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