Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Micro-Learning as a Workplace Learning Strategy

Wie lang, wie umfangreich dürfen Lerninhalte bzw. Lernangebote heute noch sein? Müssen wir alles als 5-Minuten-Lernhappen verpacken? Wenn man sich mit Kollegen in L&D austauscht, kommt man an diesen Fragen kaum vorbei. Sahana Chattopadhyay versucht einige Antworten. Zum einen bettet sie die Diskussion um Microlearning in die heutige Arbeitswelt ein, „the free-flowing nature of work“. Zum anderen erinnert sie daran, dass uns Microlearning in verschiedenen Formen begegnen kann. Viele davon sind bekannt und werden täglich praktiziert (insofern ist die „Sache“ nicht neu …). Und dann gilt: 

„Micro-learning can be formally designed and built into learning programs in various forms or it can occur as informal exchanges of knowledge and information either online or face-to-face.“

Als „informal exchange of knowledge and information“ trifft sich Microlearning mit Konzepten von „social learning“ und „working out loud“, die das informelle Lernen in den Unternehmensnetzwerken beschreiben und unterstützen. Kurz: Ein interessanter Artikel, der zudem Merkmale und Formen von Microlearning in zwei nützlichen Schaubildern zusammenfasst und an eine hilfreiche Wikipedia-Definition erinnert:

„Micro-learning can also be understood as a process of subsequent, „short“ learning activities, i.e. learning through interaction with micro-content objects in small timeframes.“
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 1. April 2015

chatto_201504.jpg

Verwandte Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.