Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Four Reasons to Worry About “Personalized Learning”

„Personalized Learning“ ist ein Versprechen, an das gerne erinnert wird, wenn die Klagen über Massive Open Online Courses oder andere Formen des Online-Lernens zu laut werden. „Nicht mehr massive müssen die Onlinekurse sein, sondern personalized – POOCs statt MOOCs“, heißt es zum Beispiel bei Jörg Dräger. Andere schauen erwartungsvoll auf adaptive Lernsysteme und Learning Analytics – in der Hoffnung auf bessere, weil „passendere“ Lernangebote. Alles nur Etikettenschwindel, sagt Alfie Kohn in diesem lesenswerten Artikel, in dem er zwar das Schulsystem anspricht, aber unser Verständnis von Bildung und den Einfluss kommerzieller Interessen im Auge hat.

Personal learning entails working with each child to create projects of intellectual discovery that reflect his or her unique needs and interests. It requires the presence of a caring teacher who knows each child well.

Personalized learning entails adjusting the difficulty level of prefabricated skills-based exercises based on students‘ test scores. It requires the purchase of software from one of those companies that can afford full-page ads in Education Week.“
Alfie Kohn, Blog, 23. Februar 2015

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.