Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

MOOC design: from peer assessment to social networks

Der Artikel wirkt am Ende etwas unvollendet, aber bis dahin geht der Autor einige interessante Design-Varianten durch, mit denen heute bei der Gestaltung von MOOCs experimentiert wird. Im Idealfall reagieren die MOOC-Entwickler dabei bewusst auf die Heterogenität ihrer Zielgruppen, deren oft beschränkte zeitliche Ressourcen, aber auch auf Grenzen des Formats, die sich aus der großen Zahl der Teilnehmer ergeben.

Stichworte des Artikels: unterschiedliche Tracks (Lernwege) für Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen oder Zeitbudget; Gruppen- und Teamarbeit, um Teilnehmer zu motivieren dranzubleiben; Formen des Peer-Assessments, um individuelles Feedback auf Arbeiten der Teilnehmer geben zu können; Integration von Social Media-Plattformen oder Live-Events, um Diskussionen und Austausch zu unterstützen.

Dazu passt auch: An anderer Stelle wurde jüngst festgestellt, dass überproportional viele MOOC-Teilnehmer ehemalige oder aktive Lehrer sind. Wenn man das weiß, so die Überlegung, kann man natürlich das Design der Kurse entsprechend anpassen („Enrollment in MITx MOOCs: Are We Educating Educators?“, Daniel Thomas Seaton u.a., EDUCAUSE Review).
Matthieu Cisel, La révolution MOOC, 19. Februar 2015

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