Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert

draeger_201411.jpgDie Autoren des Centrums für Hochschulentwicklung, allen voran Jörg Dräger, legen noch einmal nach. Im Nachklang des Villa-Hügel Gesprächs 2014 erinnern sie die Hochschulen in plakativen Formulierungen daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen, kurz: ihre Digitalisierungsstrategien zu entwerfen. Denn nur so können die Möglichkeiten der Digitalisierung, allen voran eine Personalisierung von Lehre und Lernen via Massifizierung, realisiert werden.

Wer sich bisher an den Weckrufen des CHE gerieben hat, wird auch in diesem Transkript seine Aufreger finden. Geht es in der Hochschulbildung auch um Produktivität? Um “Bologna Digital”? Ist Venture Capital die Lösung, wie es an einer Stelle heißt? Auf der anderen Seite haben die Autoren in den letzten Monaten gelernt, weisen auf den Stellenwert der Persönlichkeitsbildung sowie die “persönliche Beziehung zwischen Lehrer und Lerner” hin, die nicht durch Computertechnik zu ersetzen ist.

Was die Lektüre erschwert: Die ökonomische Notwendigkeit der Digitalisierung steht ohne Komma neben den Chancen, die sich auf didaktischer Ebene mit den neuen Netztechnologien ergeben. Hier würde ich gerne stärker gewichten und klarer trennen, auch wenn es in letzter Konsequenz schwerfällt.
Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und Ralph Müller-Eiselt, CHE – Centrum für Hochschulentwicklung, 20. November 2014

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