Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Der Mittelstand baut beim e-Learning auf Fertiglösungen

haufe_201410.jpgSo lautet der Titel dieser Befragung zum Status Quo und zukünftigen Nutzung von e-Learning in deutschen Unternehmen, die zum zweiten Mal vom MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und der Haufe Akademie durchgeführt wurde. 193 Experten haben teilgenommen, aufgeteilt nach KMUs und Großunternehmen; im Untertitel ist von einer repräsentativen Studie die Rede. Einige Ergebnisse: 66% der Großunternehmen und 55% der KMUs setzen bereits auf e-Learning. Dabei sind WBTs, Virtuelle Klassenräume, Wikis und Social Media die am häufigsten eingesetzten Lernformen und Tools. Weitere Rückmeldungen gab es u.a. zu den Stichworten „Themen des betrieblichen Lernens“, „Lern-Management-Systeme“, „Open-Content-Strategien“ und Betriebsvereinbarungen.

Insgesamt eine gute Argumentationshilfe für alle, die ihren eigenen Kurs überprüfen oder andere davon überzeugen wollen. Bei einigen Ergebnissen fehlt, wie immer im Rahmen solcher Befragungen, das Nachfragen: So nutzen beispielsweise 47% der KMUs und 48% der Großunternehmen Social Media in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das sind erstaunlich viele, und hier wäre es natürlich interessant, von entsprechenden Beispielen zu hören. An späterer Stelle wird nach Open-Content-Strategien der Unternehmen gefragt. Hier wäre ich neugierig zu erfahren, wie das von den Befragten eigentlich gelesen wird. Und wo die Abgrenzung zu „Unsere Mitarbeiter nutzen das Internet, wenn sie lernen wollen“ liegt.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und Haufe Akademie, Oktober 2014

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