Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

ASTD has a new name

Die American Society for Training & Development (ASTD) „is the world’s largest association dedicated to training and development professionals“. Gegründet 1943 hat sie heute 70.000 Mitglieder in über 100 Ländern. Jetzt, 2014, wird aus ASTD die „Association for Talent Development“ (atd). Der neue Brand war überfällig, aber für eine Organisation wie den ASTD sicher keine einfache Entscheidung. Das wichtigste Motiv: Ihre Zielgruppe verbindet immer weniger mit „Training“. Längst spricht alle Welt von „Learning“ und „Performance“, und längst geht es um „Talents“, die nicht trainiert, sondern kontinuierlich von der Auswahl, der Einstellung bis zum Ausstieg aus dem Unternehmen begleitet werden. Und nebenbei ist für jede international aufgestellte Organisation das „american“ ein Klotz am Bein.

„The training and development field has changed and grown dramatically since ASTD was founded 71 years ago. It is time for the American Society for Training & Development to take the next step in reflecting and supporting the global nature, tremendous diversity, influence, and impact of this profession.“
ASTD/ atd, 6. Mai 2014

Nachtrag (10.05.2014): Jay Cross findet die Abkehr von „Training“ überfällig, traut aber „Talent Development“ im Zeitalter der „extended enterprise“ auch nicht so richtig: „I suspect that talent is jargon that will go out of favor when a more apt term comes along. I give it five years.“ („ASTD no more“)  Clark Quinn kommentiert auch und hätte lieber eine „Association of Performance & Development“ gesehen („Beyond Talent Development“).

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