Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Vermesst euch!

Im aktuellen Horizon Report heißt es: „Quantified Self (Quantifiziertes Selbst) beschreibt das Phänomen, Daten, die im täglichen Leben produziert werden, technisch erfassen zu können. Wearables wie Uhren, Armbänder und Ketten, die automatisch Daten sammeln, helfen Menschen dabei, ihre Fitness, Schlafzyklen und Essgewohnheiten zu überwachen. Apps haben dabei ebenfalls eine zentrale Rolle, indem sie leicht lesbare Dashboards erzeugen, mit denen man die eigenen Messdaten anschauen und analysieren kann. Viele Menschen vertrauen mittlerweile auf diese Technologien, um ihre Lebensführung und ihre Gesundheit zu verbessern. Die heutigen Apps verfolgen nicht nur, wohin eine Person geht, was sie macht und wie viel Zeit sie darauf verwendet, sondern wissen auch, was ihre Ziele sind und wann diese erreicht werden können.“

Vier bis fünf Jahre gibt man dieser Bewegung zum Durchbruch in Lehre, Lernen und Forschung. Wer sich einen ersten Überblick über diesen weltweiten Trend, den es seit 2007 gibt, verschaffen will, über Nutzer, ihre Motive und Interessen, sowie einige Technologien, Apps und Projekte ist hier richtig. Die Verbindungen zur Lernwelt sind vielfältig: Zum einen, denken wir an das Training in vielen Sportarten, liegen sie auf der Hand. Zum anderen ermöglichen Daten über unsere Bewegungen, unseren Schlaf, unser Wohlbefinden und unsere Routinen gezielte Verhaltensänderungen mit einem positiven Effekt auf unser Lernen und unsere Produktivität. So die Idee.
Christoph Koch, brand eins, 03/2014

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