Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Two types of online learning

Wenn heute ein Artikel mit „the emergence of online learning“ beginnt, bin ich unsicher. Weiß der Autor, worüber er spricht? Oder beginnt für ihn mit dem Aufkommen der MOOCs etwa eine neue Zeitrechnung? Thomas Arnett schreibt jedenfalls unter dem Label des renommierten „Clayton Christensen Institute for Disruptive Innovation“, und Bildung ist einer der beiden Schwerpunkte dieses Think Tanks.

Die beiden Kategorien, die er uns anbietet, lauten jedenfalls: a) „instructional technologies“ und b) „virtual interaction technologies“. Im ersten Fall geht es primär um die Medien, mit denen Inhalte vermittelt werden, und hier stehen Computer und Netz in der Folge von Büchern, Hörmedien und Videos. Im zweiten Fall geht es um die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, und hier zählt der Autor E-Mail, IM, Video-Konferenzen und Online White-Boards auf.

Es gibt in der Medienpädagogik Modelle, nach denen alle Lernaktivitäten aus drei Komponenten bestehen: Content, Communication und Construction (s. z.B. Michael Kerres). Thomas Arnett versucht auf den ersten Blick, diesen Komponenten einzelne Technologien zuzuordnen. Spätestens im Lernprozess sollten sie jedoch wieder zueinander kommen.
Thomas Arnett, Clayton Christensen Institute for Disruptive Innovation, 17. Oktober 2013

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