Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Some Observations on PLE Diagrams

Personal Learning Environments (kurz: PLEs, hier der Wikipedia-Eintrag) bilden einen Gegenentwurf zu institutionalisierten Lernprozessen und geschlossenen Lernsystemen und -plattformen. Das Stichwort steht seit 2004 immer wieder auf der Agenda. Aber da es nicht um eine bestimmte Technologie geht, sondern vor allem um einen Perspektivwechsel und ein Modell des selbstorganisierten Lernens, beschränkt sich seine Lobby auf eine kleine akademisch geprägte Edu-Community.

Scott Leslie hat vor einiger Zeit begonnen, eine Kollektion von PLE-Diagrammen zusammenzustellen. 79 sind bis heute zusammengekommen. In seiner aktuellen Auswertung dieser Diagramme hat er verschiedene Muster festgestellt. So sind die allermeisten Diagramme “tool oriented”, einige auch “use oriented”, “resource oriented”, “people oriented”, “flow oriented” und viele “hybrid”, indem sie verschiedene Muster in einem Diagramm kombinieren. Aber Scott Leslie hat auch festgestellt, was ihm heute in diesen Schaubildern fehlt: Methoden oder Instrumente, um sich Ziele zu setzen und Lernpfade zu identifizieren!

“However, there is one assertion about what PLEs are and how people use them that is generally not reflected in the diagrams – that PLEs “provid[e] support for learners to set their own learning goals.” A very few of the diagrams do make mention of keeping track of goals, whether this be explicitly as a “use” or in the form of tools like ToDo lists or sites like 43things. But by and large this idea of  “learning goals” seems absent from the diagrams.”

Ein interessanter Beitrag mit fließenden Übergängen zum Persönlichen Wissensmanagement und informellen Lernen.
Scott Leslie, Ed Tech Post, 19. Dezember 2012

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