Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

CLC12: BarCamp als Ermöglichungsraum

BarCamps und EduCamps sind ein wunderbarer Einstieg in das vernetzte Lernen und all die Themen und Trends, die in der Weiterbildung gerade diskutiert und praktiziert werden; damit sind sie natürlich auch Lernräume oder „Ermöglichungsräume“, wie Karlheinz Pape sie mit Blick auf ihren besonderen, offenen Charakter nennt. Also weniger Wissensvermittlung und mehr Spielfläche für eigene Themen und die Vernetzung mit Gleichgesinnten. Dazu gibt es diesen Herbst wieder verschiedene Gelegenheiten. Das CorporateLearningCamp (CLC12) ist zwar schon zu Ende gegangen, aber das 10. EduCamp in Ilmenau wartet noch auf Interessierte (18. – 21. Oktober).

„Noch einmal zu den Rahmenbedingungen, die solch mächtige selbstorganisierte Lernprozesse ermöglichen: Die Basis dafür sind gute Beziehungen zwischen den Teilnehmenden. Der BarCamp-Rahmen muss also in erster Linie ein gutes Umgangs-Klima unterstützen. „Gleiche Augenhöhe“ und „jede Perspektive ist interessant“ sind Stichworte für diese Grundhaltung. … Wenn Ermöglichung im Vordergrund steht, ist weniger Organisation mehr. Der Blick auf gute Beziehungen ist dann wichtiger als auf gute Inhalte. Vielleicht ist das der Schlüssel zum Verständnis von BarCamps als begeisternde Lernumgebungen.“
Karlheinz Pape, Training und Wissensmanagement, 30. September 2012

Weitere Berichte vom CLC12:
Monika König: „#clc12 – das CorporateLearningCamp – Erlebnis“; Torsten Larbig: „Was HerrLarbig an einem nicht repräsentativen Wochenende getan hat – CoLeranCamp #clc12 etc.“;  Walter Böhme: Blogparade: Wie motiviert man Unmotivierte?;  Michael Ludwig Höfer: #clc12: Online-Teilnahme am CorporateLearning Camp 2012 / Session „Lernkultur; Lore Ress: Sind MOOC-Teilnehmer digitale Exhibitionisten (2)

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