Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

MOOCs‘ Little Brother

looc_201209.jpgMassive Open Online Courses wollen, hier ist der Name Programm, Lernende in großer Zahl ansprechen. Je mehr, um so besser, denn die Kurse und Angebote sind in der Regel beliebig skalierbar. Jetzt bietet die University of Maine in Presque Isle einen „Little Open Online Course“ an, einen LOOC also. Konkret heißt das: Die Universität will vier bestehende Kurse für 2-7 Studierende öffnen, die nichts zahlen, aber die gleiche Betreuung erhalten wie die Studierenden vor Ort. Verzichten müssen sie allerdings auf einen formalen Abschluss. Dafür erhalten sie eine „high-touch experience“ und die Gewissheit, an einem „experiment with open teaching“ teilzunehmen. Es wurde auch gleich eine Infografik erstellt, die MOOCs und LOOCs gegenüberstellt. Wozu die Kurse, wenn sie gestartet sind, noch das Attribut „open“ benötigen, kann ich jedoch nicht erkennen.
Steve Kolowich, Inside Higher Ed, 6. September 2012

Nachtrag (07.09.2012): vgl. auch zum Thema Jenny Mackness: „The challenge of ‘openness‘ in small MOOCs“, 3. September 2012; Jeremy Knox u.a.: „MOOC pedagogy: the challenges of developing for Coursera“, 8. August 2012

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