Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Lerner Services – Thema der GIZ Sommerakademie 2012

Wenn es immer mehr gut aufbereitete Lernmaterialien und Informationen im Netz gibt, wenn die Vermittlung von Inhalten also nicht mehr die zentrale Aufgabe des Trainers ist, was dann? Mit dieser Frage hat man sich auch im Rahmen der Sommerakademie 2012 der Akademie für internationale Zusammenarbeit bei der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) beschäftigt. Eine Antwort lautet „Lerner Services“, also Dienstleistungen, die den Lerner auf seinem Weg unterstützen. Karlheinz Pape fasst in diesem Beitrag sehr schön die Auseinandersetzung mit diesem Thema zusammen und bietet uns auch gleich eine erste Auswahl entsprechender „Lerner Services“ an:

  • „Bestimmung des persönlich passenden Zieles
  • Auswahl und Angebot empfehlenswerter Wege des Erarbeitens (Mehrere anbieten)
  • Vorauswahl und Zusammenstellen geeigneten Lernmaterials für das Thema (Alternativen anbieten)
  • Bilden und Pflegen von Lerner Communities
  • Kontakte zu Experten und Experten-Communities vermitteln
  • Im Prozess Feedback-Gelegenheiten anbieten (entweder mit Lern-Coach oder noch besser mit Experten)
  • „Trigger-Services“ (regelmäßige Online-Termine für Statusberichte von Lernenden)
  • Bei inhaltlichen Schwierigkeiten den Fach-Coach anbieten
  • Am Ende die Zielerreichung bestätigen“

Aus meiner Sicht schließt der Beitrag nahtlos an die Diskussion um die zukünftige Rolle und Aufgaben von Bildungsexperten an, die ja z.B. auch Jane Hart kürzlich mit dem „Enterprise Learning Community Manager“ aufgenommen hat.
Karlheinz Pape,  Training und Wissensmanagement, 11. Juli 2012

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