Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

OpenCourse 2012: Mobile Apps

Die erste Runde des opco12 ist vorbei. Mobile Apps, so mein Eindruck, waren einerseits ein dankbarer Einstieg, denn (fast) jeder hat hier bereits Erfahrungen sammeln können. Andererseits war es ein durchaus kontroverses Thema, wie die wiederkehrenden Fragen nach dem „didaktischen Mehrwert“ dieser Apps zeigen. Was wurde in den zwei Wochen diskutiert? Wir hatten eine Online-Session mit Christoph Igel, Managing Director des CeLTech, die vieles losgetreten hat und die Marc Göcks in einer „ersten Zwischenbilanz“ ausführlich zusammengefasst hat. Auch einige Teilnehmer haben versucht, etwas Ordnung in die Fülle der mobilen Anwendungen zu bringen, und verschiedene Einsatzszenarien für Apps beschrieben. So hat Claudia Bremer „Szenarien mobilen Lernens“,  von der inner- bis zur außer-universitären Nutzung, unterschieden. Wilke H. Riesenbeck trennt Service Apps, Nice-to-have-Apps und Situierte Apps. Und Jasmin Hamadeh hat diese Vorlagen genommen und weiter differenziert.

Was führt darüber hinaus die unzähligen Blog-Beiträge und Kommentare zusammen? Ein erster Versuch: Es gibt einen gesellschaftlich-technologischen Trend zu „mobile“ und „vernetzt“, der weit über die Frage nach „mobile Apps“ hinausgeht. Arbeits- und Lernszenarien werden offener, allgegenwärtiger, grenzenloser; die Geräte, Systeme und Tools immer vielfältiger, so dass heute jedem Lehrenden und Lernenden eine Fülle an Möglichkeiten zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund ist es schwer einzuschätzen, welche Bedeutung „mobile Apps“ auf lange Sicht haben werden. Wie lange werden wir überhaupt noch von „mobile learning“ reden? Doch im Moment bündeln Apps unsere Aufmerksamkeit und unsere Ressourcen. Von daher ist es hilfreich, Kriterien und Erfahrungsberichte an der Hand zu haben, um sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten erkennen zu können.

Viele Beispiele und Links stecken in den Blog-Beiträgen, die der Kursblog zusammenfasst. Oder man schaut auf der entsprechenden Themenseite des opco12 nach. Wer nicht ohnehin immer ein Auge für Twitter offen hat, kann hier auch die Tweets überfliegen, die bis heute verfasst und mit dem Hashtag „#opco12“ versehen wurden. Oder man abonniert die täglichen OPCO12 News, die von Volkmar Langer zusammengestellte paper.li-Ausgabe zum opco12.
Jochen Robes, OPCO12 – Trends im E-Teaching, 4. Mai 2012

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